Donnerstag, 10. Mai 2012

5. 3. Paritutu Rock




New Plymouth Harbour mit Parituturock im Hintergrund





Der Aufstieg



Die folgende Woche verbrachte ich wieder in New Plymouth mit Radtouren und einem Bootsausflug. Montag ging es zum Paritutu Rock. Das ist ein steiler Felsen am Ostende des Hafens, von dem aus man eine tolle Aussicht aufs Meer mit den sugar loaf islands, die Stadt und Mount Taranaki hat. Paritutu und die Sugar Loaf  Islands sind die Überreste eines Vulkankraters. Nach oben geht es anfangs über eine steile Treppe, später muss man klettern. Später hat mich Gary mal gefragt, wie oft ich anhalten musste, bis oben. Darauf hatte ich nicht geachtet, ist aber wohl eine Herausforderung es mit so wenig Stopps wie möglich zu schaffen....Nächstes Mal werde ich mitzählen und ihm berichten. Jedenfalls wird man oben mit einer grandiosen Aussicht belohnt, egal wie oft man bis oben anhalten musste.






Blick auf Backbeach bei Ebbe, bei Flut erreicht man die Felsen nur mit Boot

Sugarloaf Islands


New Plymouth und der Hafen


Paritutu und Mount Taranaki von See aus




Montag, 16. April 2012

Der Sturm


Juno Hall Backpackers Waitomo


Abends um 6 habe ich mich dann unterhalb des Hostels an die Straße gestellt, weil man mir gesagt hatte, dass der Bus zurück nach New Plymouth auch da hält, wenn da jemand steht. Ich war echt nervös, weil er nicht kam und rief bei der 0800-Nummer der Gesellschaft an, aber die sagten, dass er etwas spät dran wäre und tatsächlich mit 20 min. Verspätung kam er an. Es hatte schon angefangen zu regnen, ein Sturm war angekündigt und ich war froh nicht völlig durchnässt zu sein. Um 9 Uhr abends haben Norbert und Karen mich in New Plymouth abgeholt, froh, dass ich rechtzeitig zurück bin. Kaum waren wir zuhause, da gings los. Ich habe selten so einen Sturm erlebt. Norbert hatte seinen Terrassentisch und die Stühle ins Haus geholt und auch sonst alles sturmfest gemacht. Nachts fiel doch noch ein Grill um, man konnte nichts sehen, weil der Regen an die Fenster peitschte. Am nächsten Morgen hörten wir, dass es im Hafen ein Boot an die Felsen gedrückt hatte. Morgends hatte sich der Sturm gelegt und ich ging runter zum Hafen um mir die Wellen anzusehen, die immer noch beeindruckend waren. Ich hätte sie ja gerne nachts gesehen, das muss gigantisch gewesen sein. Da Samstag war, freuten sich die Surfer, die an den Strand kamen um den Wind und die Wellen zu nutzen. Die hatten ihren Spaß.


Prima Wind für die Kitesurfer


klasse Wellen für die Surfer


Nieselregen stört die Jungs hier nicht


später kam dann doch noch die Sonne raus...

Japanisch essen ist ein Erlebnis
Der Samstagabend nach dem Sturm war der lustigste der Reise. Wir waren mit Freunden beim Japaner verabredet. Das war ein besonderes Erlebnis. Wir waren zu zwölft. Direkt an unserem Tisch wurde das Essen für uns zubereitet. Das ganze war eine sehenswerte Show und das Essen lecker. Ausklingen ließen wir den Abend bei Frank und Deryl bis zum frühen Sonntag morgen. In NZ bringt jeder seine Getränke mit. Im TV liefen Musikdvds. Die Fotos stelle ich aber nicht online. Nur soviel: Selten so gelacht.



Sonntag, 8. April 2012

2. 3 . Waitomo

Die Frage war heute, was nach so einem Highlight wie gestern kommen soll. Noch eine Höhle mit Glühwürmchen ansehen? Nein. Das wollte ich nicht. Eine Zimmergenossin erzählte mir, dass sie reiten gehen wollte. Also erkundigte ich mich und beschloss es auch zu tun. Morgens nochmal den Akku laden und mittags ging es auf den 4 km-Marsch zur Farm. Eine gute Stunde war ich unterwegs aber im Urlaub hat man ja Zeit und es gibt ja auch jede Menge Landschaft zu bewundern. Das Reiten war klasse. Mit der Besitzerin der Farm bin ich anderthalb Stunden auf ihrem Land geritten, an einem kleinen Wasserfall vorbei, über Rinderweiden, an wilden Truthähnen vorbei, einfach klasse, wenn man das Glück hat so zu leben...



welche Aussichten....


Schafscherstation

man fühlt sich irgendwie beobachtet


Der Oilskinmantel verbreitet einen herrlichen Stallgeruch, hält aber trocken

alte Gemäuer auf der Farm

wir mussten immer wieder Weidetore öffnen und schließen


der Miniwasserfall der Farm


Donnerstag, 5. April 2012

1. 3. Waitomo

ein Vorgeschmack bekamen wir indem wir die Gruppe vor uns beobachteten
Waitomo, das ist an der Westküste und eine hügelige Gegend, mit jeder Menge Höhlen. Man sieht immer wieder auf den Weiden Löcher, die irgendwann eingebrochen sind, weil drunter eine Höhle ist. In solche eine Höhle bin ich heute geklettert. Das war ein weiterer Höhepunkt meiner Reise. 100m abseilen in eine der Höhlen und dann durch die Höhle wieder raus. Die ganze Tour dauert 7 Std. und erfordert einige Kondition. Wir wurden in Wetsuits und Gummistiefel gesteckt, um uns warm zu halten, denn der Weg geht durch einen Fluss, der durch die Höhle fließt. Von einer Plattform haben wir (5 Pers.) mit 2 Guides erst mal abgeseilt in die Höhle. Es kostet schon etwas Überwindung sich in den Gurt zu hängen aber dann macht es echt Spaß. Unten angekommen gab es erst mal Lunch. Die Guides Scott und Chris hatten Sandwiches, Muffins,  Nussriegel und Getränke mit runtergenommen. So gestärkt haben wir uns vom Tageslicht verabschiedet, unsere Helmlampen angeknipst und sind durch die Höhle geklettert, gekrochen und geschwommen. Wir haben Wasserspinnen, Ahl und wunderschöne Glühwürmchen gesehen. Das war toll, auf einem Felsen zu sitzen, die Lampen aus und die Glühwürmchen an der Höhlendecke, die aussehen wie ein Sternenhimmel. Man hat immer wieder neue interessante Formationen entdeckt.
Nachdem wir aus der Höhle raus waren, mussten wir die 2 km wieder zurücklaufen (nur zur Erinnerung: die Gegend ist hügelig!) und das in Gummstiefeln, in denen sich immer wieder das Wasser aus den Wetsuits sammelt, Quuuuutsch, quuuuuuutsch, aber das Wetter war toll und ein Barbeque wartet auf uns. Während wir uns duschen und wieder trocken anziehen, haben Chris und Scott schon das Essen für uns gerichtet. Alles in Allem ein toller Tag mit jeder Menge Eindrücken und Erlebnissen.

wie schon erwähnt 100m abwärts

unten angekommen, Abschied vom Tageslicht
Auster mit Perle, versteinert

ein Aal



Klettern übern Strudel und dann....


...ins dunkle unbekannte Wasser springen

team USA, team London, team Germany


hat echt Spass gemacht


wieder zurück ins Tageslicht.
 

Donnerstag, 22. März 2012

28.2. Overlander Wellington - Otorohanga

Heute geht´s um 7 Uhr früh los mit dem Zug Richtung Auckland. Diese Bahnstrecke ist nur dank der Proteste von Bürgern erhalten geblieben und eine schöne Touristenattraktion. Man zuckelt durch die Landschaft (680km in 12 Std), bekommt das ein oder andere erklärt und kann dank der offenen Plattform auch super fotografieren. Der letzte Wagen ist mit Panoramafenster ausgestattet, so dass man auch nach hinten raussehen kann. Auf der Südinsel gibt es auch noch 2 solcher Bahnstrecken, eine Ost-West und eine über die southern Alps, die sollen auch toll sein, wie mir Mitreisende erzählt haben. Ich fand es schon sensationell, dass man bei einem fahrenden Zug draußen auf der Plattform stehen und die wechselnde Landschaft an sich vorbeiziehen lassen kann. Meine Fahrt ging nur bis Otorohanga, weil in Waitomo ein weiteres Highlight meiner Reise lockt, die Glühwürmchenhöhlen...
Aber diese Fahrt finde ich absolut empfehlenswert. Man kann auch z. B. von Auckland nach Wellington fahren, die Nordinsel an sich vorbeiziehen lassen und dann auf die Südinsel übersetzen. Im Zug gibt es Getränke und Snacks, trotzdem wird auf halber Strecke zur Mittagspause für 20 Min. angehalten. Der Zug hält auch immer mal auf freier Strecke an um zu warten bis Streckenarbeiter von den Schienen runter sind, oder um mal zu sehen, ob wir was überfahren haben und noch mitschleifen. Das hat unser Lokführer aber erst ´ne halbe Stunde nach dem Rumpeln gemacht und dann auch nix mehr gefunden...wie schon erwähnt, sind die Kiwis cool drauf, alles nicht so hektisch wie bei uns.



Los ging es in Wellington mit Diesel


Hier sieht man die Plattform am Gepäckwagen für ca. 6 Pers.

Der Panoramawagen - immer sehr beliebt


Lokwechsel Diesel - Elektrisch auf halber Strecke

Hier fährt der Zug eine Schleife um die Steigung auszugleichen

eine etwas trockenere Gegend


genial die Aussicht von der Plattform


so dicht bewaldet war ganz Neuseeland bevor es besiedelt wurde, der Wald galt als undurchdringlich


Samstag, 10. März 2012

27.2. - 28.2.. Wellington


Bahnhof Wellington


cooler Gullideckel, oder?
 Montag morgen ging´s mit dem Bus nach Wellington (7Std). Die Kiwis haben eine schöne Hauptstadt, gelegen am südl. Zipfel der Nordinsel direkt am Meer. In Wellington kann man alles zu Fuß erreichen. Ich war im Te Papa (dem Neuseeländischen Museum über Land, Leute, Klima, Flora und Fauna), Old St. Pauls Cathedral (eine tolle ehemalige Kathedrale, die ganz aus Holz gebaut ist, sollte 1964 abgerissen werden um einer größeren zu weichen, wurde aber durch Proteste der erhalten, die hässliche Neue steht etwa weiter) war im Regierungsviertel, bin Cable Car gefahren, durch den Botanischen Garten gewandert und habe am Hafen gesessen, gegessen und die Leute beobachtet.

interessante Architektur - alt und neu
 

Cable Car, schweizer Technik, die die Neuseeländische ersetzt hat
 




Old St. Pauls Cathedral


Old St. Pauls Cathedral


Beehive - Bienenkorb das Regierungsgebäude

am Hafen, vor den Häusern eine der vielen Fußgängerbrücken
 

Freitag, 9. März 2012

20.-26.2 New Plymouth

Da Norbert wieder arbeiten muss, habe ich diese Woche New Plymouth erkundet. Der coastal walkway, ein knapp 10 km langer Weg entlang der Tasmansee ist immer interessant, weil das Meer jeden Tag anders ist. Leider hat es diese Woche zwei Tage geregnet, also bin ich ins Museum, war shoppen und so. Habe aber auch Radtouren gemacht um die Umgebung zu erkunden. Das Highlight der Woche war für mich ein Motorradausflug mit Freunden auf dem Forgotten World Highway nach Whangamomona. Das ist was für alle Motorradfahrer. Jede Menge Kurven, kaum Verkehr, teils Schotterstrecken, einfach toll. Da kann man stundenlang fahren, bis der Hintern wehtut. Zum Glück gibts das Whangamomona Hotel wo es was deftiges zum Essen gibt und jede Menge Kuriositäten zu betrachten.





Forgotten world highway
  



wie auch immer muss hier eine Wutz ihren Ringeschwanz gelassen haben
  



1 PS, das Freunden gehört, die leider nicht da waren, traumhafte Lage
  



weiter geht´s
  



Hier kann man prima Essen, Hotel, Pub, Treffpunkt