Donnerstag, 22. März 2012

28.2. Overlander Wellington - Otorohanga

Heute geht´s um 7 Uhr früh los mit dem Zug Richtung Auckland. Diese Bahnstrecke ist nur dank der Proteste von Bürgern erhalten geblieben und eine schöne Touristenattraktion. Man zuckelt durch die Landschaft (680km in 12 Std), bekommt das ein oder andere erklärt und kann dank der offenen Plattform auch super fotografieren. Der letzte Wagen ist mit Panoramafenster ausgestattet, so dass man auch nach hinten raussehen kann. Auf der Südinsel gibt es auch noch 2 solcher Bahnstrecken, eine Ost-West und eine über die southern Alps, die sollen auch toll sein, wie mir Mitreisende erzählt haben. Ich fand es schon sensationell, dass man bei einem fahrenden Zug draußen auf der Plattform stehen und die wechselnde Landschaft an sich vorbeiziehen lassen kann. Meine Fahrt ging nur bis Otorohanga, weil in Waitomo ein weiteres Highlight meiner Reise lockt, die Glühwürmchenhöhlen...
Aber diese Fahrt finde ich absolut empfehlenswert. Man kann auch z. B. von Auckland nach Wellington fahren, die Nordinsel an sich vorbeiziehen lassen und dann auf die Südinsel übersetzen. Im Zug gibt es Getränke und Snacks, trotzdem wird auf halber Strecke zur Mittagspause für 20 Min. angehalten. Der Zug hält auch immer mal auf freier Strecke an um zu warten bis Streckenarbeiter von den Schienen runter sind, oder um mal zu sehen, ob wir was überfahren haben und noch mitschleifen. Das hat unser Lokführer aber erst ´ne halbe Stunde nach dem Rumpeln gemacht und dann auch nix mehr gefunden...wie schon erwähnt, sind die Kiwis cool drauf, alles nicht so hektisch wie bei uns.



Los ging es in Wellington mit Diesel


Hier sieht man die Plattform am Gepäckwagen für ca. 6 Pers.

Der Panoramawagen - immer sehr beliebt


Lokwechsel Diesel - Elektrisch auf halber Strecke

Hier fährt der Zug eine Schleife um die Steigung auszugleichen

eine etwas trockenere Gegend


genial die Aussicht von der Plattform


so dicht bewaldet war ganz Neuseeland bevor es besiedelt wurde, der Wald galt als undurchdringlich


Samstag, 10. März 2012

27.2. - 28.2.. Wellington


Bahnhof Wellington


cooler Gullideckel, oder?
 Montag morgen ging´s mit dem Bus nach Wellington (7Std). Die Kiwis haben eine schöne Hauptstadt, gelegen am südl. Zipfel der Nordinsel direkt am Meer. In Wellington kann man alles zu Fuß erreichen. Ich war im Te Papa (dem Neuseeländischen Museum über Land, Leute, Klima, Flora und Fauna), Old St. Pauls Cathedral (eine tolle ehemalige Kathedrale, die ganz aus Holz gebaut ist, sollte 1964 abgerissen werden um einer größeren zu weichen, wurde aber durch Proteste der erhalten, die hässliche Neue steht etwa weiter) war im Regierungsviertel, bin Cable Car gefahren, durch den Botanischen Garten gewandert und habe am Hafen gesessen, gegessen und die Leute beobachtet.

interessante Architektur - alt und neu
 

Cable Car, schweizer Technik, die die Neuseeländische ersetzt hat
 




Old St. Pauls Cathedral


Old St. Pauls Cathedral


Beehive - Bienenkorb das Regierungsgebäude

am Hafen, vor den Häusern eine der vielen Fußgängerbrücken
 

Freitag, 9. März 2012

20.-26.2 New Plymouth

Da Norbert wieder arbeiten muss, habe ich diese Woche New Plymouth erkundet. Der coastal walkway, ein knapp 10 km langer Weg entlang der Tasmansee ist immer interessant, weil das Meer jeden Tag anders ist. Leider hat es diese Woche zwei Tage geregnet, also bin ich ins Museum, war shoppen und so. Habe aber auch Radtouren gemacht um die Umgebung zu erkunden. Das Highlight der Woche war für mich ein Motorradausflug mit Freunden auf dem Forgotten World Highway nach Whangamomona. Das ist was für alle Motorradfahrer. Jede Menge Kurven, kaum Verkehr, teils Schotterstrecken, einfach toll. Da kann man stundenlang fahren, bis der Hintern wehtut. Zum Glück gibts das Whangamomona Hotel wo es was deftiges zum Essen gibt und jede Menge Kuriositäten zu betrachten.





Forgotten world highway
  



wie auch immer muss hier eine Wutz ihren Ringeschwanz gelassen haben
  



1 PS, das Freunden gehört, die leider nicht da waren, traumhafte Lage
  



weiter geht´s
  



Hier kann man prima Essen, Hotel, Pub, Treffpunkt
  

Mittwoch, 7. März 2012

Pflanzen in NZ



Straßenrandpflanze sieht man an jedem Hang, wächst wie Unkraut
 

Pohutekawa - gibt´s als Busch oder Baum

Pohutekawa als Baum im Regierungsviertel in Wellington



Der Baum hat riesige weiße Blüten
 

Das ist die Blüte von dem Baum oben mit ´ner Biene zum Größenvergleich
 Die Farne hatten wir ja schon obwohl ich da noch zig Bilder hätte.... Hier wachsen Hortensien in riesigen Büschen am Straßenrand, werden ja auch nicht zurückgeschnitten. Es gibt Bäume mit großen weißen Blüten, dann die Pohutekawa oder so ähnlich mit den schönen roten fedrigen Blüten. An jeder Ecke gibts was neues zu entdecken...





Dienstag, 6. März 2012

Kiwi, menschlich

Die Kiwis als Einwohner von NZ sind recht cool drauf. Auch sie müssen arbeiten um Ihr Geld zu verdienen, trotzdem sind sie meist gelassen, freundlich und hilfsbereit. In USA gibts in Lokalen Schilder: "no shirt, no shoes, no service", will heißen: Bist Du nicht anständig angezogen, gibts nix zu essen. Hier gibts auch solche Schilder in Lokalen: "no shirt, no shoes, no problem". Man sieht auch in der Stadt immer wieder Leute barfuß laufen. 


Lokführer sieht nach, ob er was überfahren hat

Eindruck aus der Hauptstadt Wellington 

Ich habe mir sagen lassen, dass manche im Winter zwar Socken tragen, aber keine Schuhe. Die stehen an der Haltestelle mit Daunenjacke, Mütze, Schal und kurzen Hosen. Im Sommer sind die Standardschuhe Flipflops. Wer Sicherheitsschuhe tragen muss, tut es, das heißt aber noch lange nicht, dass man auch lange Hosen tragen muss...


Badespaß im Hafen von Wellington


Sonntagnachmittag in Whangamomona


während die kids in der Schule beim Unterricht sind...


...treffen sich die Senioren im Bowlingclub


Vögel in NZ


Pukeko im Otorohanga Kiwi Haus
 Auch die Vögel in NZ sind z.T. ganz anders als bei uns. Kiwi sind nachtaktiv. Die haben wir nur im Otorohanga Kiwi-Haus gesehen. Aber in freier Wildbahn sieht man Pukekas, etwa Hühnergroße Vogel mit schwarzem Gefieder und blauem Bauch und auffallend großen Füßen. Ich verstehe garnicht, warum mir jeder hier einen Pukeka in irgendeiner Form schenkt.;-)

Pukeka in freier Wildbahn


Großmöwe, perfekte Tarnung auf den Felsen



wilde Truthähne, Bild ist verwackelt, weil der Gaul, auf dem ich saß,  nicht stillhalten wollte


20.-26.2. New Plymouth

Diese Woch hab ich in Norberts Haus in New Plymouth verbracht. Seine Freunde kennengelernt, und die Stadt, Strand, und Natur erkundet. Die Natur hier in NZ ist faszinierend anders als bei uns. Am besten gefallen mir die Farnbäume. Sie sehen aus wie Palmen. Die neuen Blätter entrollen sich und bilden eine Art Spirale, die die Maori Koru nennen. Für Sie ist es ein Zeichen von Wachstum, Harmonie, Neubeginn, Friede und Ruhe. Ich hab sie immer wieder fotografiert, weil sie so fazinierend sind.






Samstag, 3. März 2012

16. 2. Coromandel

Heute haben wir eine Bahnfahrt mit einer selbstgebauten Schmalspurbahn (Spurbreite ca. Schuhgröße 48)mitgemacht. Die Driving Creek Railway wurde gebaut um Ton zu einer Töpferei zu transportieren und später für die Touristen genutzt. Das war ein Erlebnis, vor allem, wenn man sich vorstellt, dass das alles Privat gebastelt wurde. Die Töpferei existiert auch noch; außerdem ist der Besitzer mit der Aufforstung des Waldes mit ursprünglich neuseeländischen Bäumen beschäftigt, in dieses Projekt steckt er auch alle Einnahmen durch die Bahn. Er selbst wohnt in einem kleinen Raum ohne jeglichen Luxus.
Die Fahrt geht den Berg hoch, teilweise im zickzack mit Weiche stellen und rückwärts weiter, an einer Stelle enden die Schienen direkt am Abgrund. Oben ist ein Aussichtsturm, dann geht´s wieder runter vorbei an Hängen, die mit leeren Flaschen stabilisiert wurden, durch 2 Tunnels und nach 1 Std. ist man wieder unten.
man beachte die Schienen über uns, da gings dann weiter hoch

ab durch den Dschungel

Blick vom Eyeful-Tower der Driving Creek Railway



Danach gings weiter über Whitianga zum Hot Water Beach. Das ist ein traumhafter Strand, wo man bei Ebbe an einzelnen Stellen im Sand kaum buddeln muss um an heißes Wasser zu kommen. Leider haben wir Flut erwischt und dies nicht erlebt, aber der Strand selbst war schon toll. Super Wellen, warmes Wasser und kaum ein Mensch am Strand....

Hot Water Beach am Warmbadetag